- Haus der Sinne - Ystader Str 10 - 10437 Berlin - Tel 030 440 491 55 - hausdersinne@yahoo.com
Haus der Sinne

Fotos


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  • (HDS) Band
    (HDS) Band
  • (HDS) Zur Bühne im Keller...
    (HDS) Zur Bühne im Keller...
  • (HDS) Zuschauerraum bei Tag...
    (HDS) Zuschauerraum bei Tag...
  • (HDS) Willkommen zur Tangobar
    (HDS) Willkommen zur Tangobar
  • (HDS) Tango Orquesta Típica El Afronte de Buenos Aires
    (HDS) Tango Orquesta Típica El Afronte de Buenos Aires
  • (HDS) El tango abraza y calma la locura.
    (HDS) El tango abraza y calma la locura.
  • (HDS) Tango-Showtanz
    (HDS) Tango-Showtanz
  • (HDS) Schattentango
    (HDS) Schattentango
  • (HDS) Bei Nacht...
    (HDS) Bei Nacht...
  • (HDS) Pizzabäckerei im Hof
    (HDS) Pizzabäckerei im Hof
  • (HDS) Das Haus
    (HDS) Das Haus
  • (HDS) Bar
    (HDS) Bar
  • (HDS) Bar-Ambiente
    (HDS) Bar-Ambiente
  • (HDS) Maskenball
    (HDS) Maskenball
  • (HDS) Buffet amoureux
    (HDS) Buffet amoureux
  • (HDS) Ganovenball: Im Büro für "alle Gelegenheiten" kann "geheiratet" werden!
    (HDS) Ganovenball: Im Büro für
  • (HDS) Ganovenball: Kellerküche
    (HDS) Ganovenball:  Kellerküche
  • (HDS) Ganovenball 2014: Welch' seltsamer Gast!
    (HDS) Ganovenball 2014: Welch' seltsamer Gast!
  • (HDS) Ganovenball: Spielsucht ausdrücklich erwünscht
    (HDS) Ganovenball: Spielsucht ausdrücklich erwünscht
  • (HDS) Kelleratelier
    (HDS) Kelleratelier
  • (HDS) Ganovenball 2014
    (HDS) Ganovenball 2014
  • (HDS) Band
    (HDS) Band
  • (HDS) Ganovenball: Ententanz in Black and White...
    (HDS) Ganovenball: Ententanz in Black and White...
  • (HDS) Live-Konzert im Haus der Sinne
    (HDS) Live-Konzert im Haus der Sinne
  • (HDS) Publikum
    (HDS) Publikum
  • (HDS) Clowns-Akrobatik im Haus der Sinne
    (HDS) Clowns-Akrobatik im Haus der Sinne
  • (HDS) Happy birthday Haus der Sinne
    (HDS) Happy birthday Haus der Sinne
  • (HDS) Happy birthday Haus der Sinne!
    (HDS) Happy birthday Haus der Sinne!
  • (HDS) Tanzgetümmel
    (HDS) Tanzgetümmel
  • (HDS) Lass dich verschaukeln im Haus der Sinne...
    (HDS) Lass dich verschaukeln im Haus der Sinne...
  • (HDS) Tango live
    (HDS) Tango live
  • (HDS) Tanzen bis zur Selbstauflösung
    (HDS) Tanzen bis zur Selbstauflösung
  • (HDS) Tangobar: immer freitags
    (HDS) Tangobar: immer freitags
  • (HDS) El Afronte
    (HDS) El Afronte
  • (HDS) Heiß, heißer, ...
    (HDS) Heiß, heißer, ...
  • (HDS) Das Kellergeschoss
    (HDS) Das Kellergeschoss
  • (HDS) Wechselstube beim Ganovenball
    (HDS) Wechselstube beim Ganovenball
  • (HDS) Fest-Buffet im Haus der Sinne...
    (HDS) Fest-Buffet im Haus der Sinne...
  • (HDS) Maskenball
    (HDS) Maskenball
  • (HDS) Bühne nach der Party
    (HDS) Bühne nach der Party

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Compagnie


Compagnie des Artistes et Fous - Haus der Sinne Berlin

Compagnie Team

Compagnie: Ania

Ania

Die Räubertochter ist dabei seit den Anfangszeiten vom Haus der Sinne als blondes Mafiosi-Gift, Musikerin, Grafikerin, Künstlerin und Networkerin und jüngst als Chief-Designerin unserer Website.

Compagnie: Anja

Anja

... ist bei einem Ganovenball (natürlich!) 2011 dem Haus verfallen. Außerhalb des Hauses ist sie Werbefachfrau und Lektorin, hat daher schon manchem Programmheft den nötigen Schliff verliehen, als Vorlesefräulein im Literatursalon fungiert und – obwohl selbst Tangotänzerin – etliche Swing-Veranstaltungen begleitet. „Am faszinierendsten fand ich im Haus der Sinne, mit welcher Lässigkeit hier gespielt, musiziert und improvisiert wurde. Da war für mich klar: Hier will ich mitmachen!“

Compagnie: Carola

Carola

Aus Versehen reingeraten in das Haus der Sinne – den (fast) ersten Tango hier getanzt – und hat sich auf der Stelle von der „Compagnie des Artistes et Fous“ verzaubern lassen.

Compagnie: Daniel ('Danielowitsch', 'Burgawitz', 'Luigi')

Daniel ('Danielowitsch', 'Burgawitz', 'Luigi')

Traum- und Tangotänzer, Trommler & Guitarrero und Kapitän auf der Schaukelcouch.

Als Lichttechniker, Nebendarsteller und DJ widmete sich Daniel seinen Aufgaben stets mit so viel Hingabe, dass ihm als erstem die Ehre zuteil wurde, stellvertretend die Leitung des Hauses zu übernehmen. „Das Haus der Sinne ist für mich kein 'Ort' mehr, sondern etwas nicht Greifbares , das zwischen Utopie und Mythos mäandernd allen willigen Freigeistern ein Spielfeld bietet, die Widersprüche ertragen, Logik nicht überbewerten und bewusst durch das Aufgeben von Schubladendenken Kontrollverlust zu erleiden bereit sind.“

Compagnie: Ge

Ge

Lässig, cool, charmant, immer einen Beat auf den Lippen, ausgezeichneter Tangotänzer in Hip-Hop-Klamotten mit einer schwarz-weißen Seele. Mit Ge haben wir als einzige Tangolocation weltweit einem Hip-Hoper hinter der Bar – unser Lösungsansatz zum Clash of Cultures!

Compagnie: Harald

Harald

Chef de cuisine beim Ganovenball, Stand-up-Origamist und unerschöpflicher Rezitierer der Weltliteratur oder eigener Kreationen. Kostproben: „Lieber sich im Haus der Sinne verirren, als zielgerichtet was Sinnloses tun.“ Haus der Sinne: „Du kommst als Trampel und gehst als Diva.“ „Im Haus der Sinne steht man mit beiden Beinen fest auf Wolke 7.“

Compagnie: Janine

Janine

Vor vielen Jahren hörte sie den Namen „Haus der Sinne“ im Radio und da spürte sie schon ein Prickeln. 2004 während des Tangounterrichts bei Ilka fasste sie hier den Entschluss, das Tangotanzen zu ihrer Profession zu machen. Viele wichtige und magische Dinge sind dann hier für Janine passiert. Ob beim Tangotanzen oder anderen Veranstaltungen, hier kann man verrückt, versponnen, verkleidet, verklemmt, verliebt, verspielt, versetzt (von der Verabredung)…wohlig sein. Und Achtung: Magie!!!

Compagnie: Jule

Jule

Der Zauber von Weißensee war's, der Jule 1999 dem Haus der Sinne wohl auf ewig verfallen ließ. Und wären da nicht - wie von Zauberhand arrangiert - immer wieder die äußerst fruchtbaren und höchst inspirierenden Begegnungen, gäbe es trotzdem genügend "Material" für eine unterhaltsame Schelmengeschichte, die es lohnt, eines Tages als sinnlicher Fantasy-Reigen verfilmt zu werden. Bis dahin textet Jule für das Programm, die Website oder Presseartikel und schreitet immer wieder als Schlichterin, Beraterin und Zuhörerin ein, wenn es, wer hätte es gedacht, im Haus der Sinne menschelt…

Compagnie: Marieke

Marieke

Ein echtes Haus der Sinne-Kind, schon als Baby dabei, die Hängeschaukel als Klettergerüst genutzt und sogar schon erste Bühnenerfahrung als Klavierspielerin gemacht. Selbstverständlich wird sie später mal keinen Beruf außerhalb vom Haus der Sinne ergreifen dürfen…

Compagnie: Martin

Martin

Ganove Martin kam mal 2001 als Gast und wurde ein Fan des Hauses. Er taucht hier gerne unter und auch mal an der Bar wieder auf. Dort macht er - auf speziellen Wunsch - die beste Bloody Mary Spezial - von Berlin bis Ystad!

Compagnie: Mike

Mike

Sinnlich, offen, einzigartig, ein Ort zum Ankommen, der Tango ließ mich 2010 hinein tanzen.

Compagnie: Roland

Roland

...neben Uwe und Thomas letztes noch verbliebenes Gründungsmitglied vom Haus der Sinne und seitdem unser Haus- und Hof-DJ. Seit der Premiere vom Haus der Sinne im September 1998 legt Roland zu Partys, Festen und sonstigen Gelegenheiten Musik auf, gerne mit vielen Raritäten aus der großen, weiten Musikwelt. Anfragen, Infos, Booking: www.dj-r.de

Compagnie: Sabine K.

Sabine K.

Verliebt hat sie sich im Sommer 2011, gefunden hatte sie das Haus der Sinne aus Lust am Leben schon früher und tobte zu Balkan-Beats und auf Ganovenbällen erstmals durch die verwunschenen Räume… Seitdem versucht Sabine, Blumen, Tanzbeine und auch ab und zu auch die Stimmbänder zu richten… Begeistert ist sie vor allem von der Vielfalt und Klasse der hier auftretenden Bands jenseits des Mainstreams…

Compagnie: Sabine M.

Sabine M.

… ist seit 2012 dabei und über den Tango, den sie leidenschaftlich gerne tanzt, zum Haus der Sinne gekommen. Sabine ist Künstlerin/Fotografin, was der ein oder andere vielleicht auch schon beim Ganovenball mitbekommen hat.

Compagnie: Thomas

Thomas

Hauptverantwortlich für das Projekt „Haus der Sinne“, künstlerischer Leiter diverser Projekte und Inszenierungen (z. B. „Die Kunst der Verführung“), Bandmitglied der Hausband „El Paseo“ und erster Ansprechpartner neben Uwe für Künstler, Gäste und Journalisten. Ob als Regisseur, Schauspieler, Akkordeonspieler oder Sänger – man findet Thomas in vielen Rollen wieder, denn Theater und Musik sind seine großen Leidenschaften. Neben seinen vielseitigen handwerklichen Fähigkeiten ist er zudem auch ein ausgezeichneter Koch.

Compagnie: Uwe

Uwe

Seit der ersten Veranstaltung 1998 dabei und ein Allrounder im Haus der Sinne: mit der Veranstaltungs- und Teamplanung, dem Booking der Künstler, der Moderation der Offenen Bühne und sämtlichen Hausmeister-, Putz- und Räumarbeiten ist Uwe neben Thomas erster Ansprechpartner für Künstler, Gäste und Journalisten. Wenn auch ehrenamtlich hat Uwe im Haus der Sinne seinen nichtbezahlten Traumberuf gefunden.

Das Haus der Sinne - die Geschichte


Haus der Sinne: ConstanzeHaus der Sinne: Constanze

Weißensee, 1998-1999

Im Herbst 1998 gründeten Konstanze Kleiner und Matthias Hejlik in einem Abbruchhaus in Berlin-Weißensee am Antonplatz das ursprünglich für 3 Monate befristete „Haus der Sinne” als ein Projekt der „Compagnie des Artistes et Fou”. In Kooperation mit befreundeten Künstlern inszenierte die Compagnie in dieser Zeit die sogenannten „Feste der Sinne” - ein Fest, wo Musik, Tanz, Film, Theater, Foto, Malerei, Raum- und Videoinstallationen sowie kulinarische Köstlichkeiten an einem Abend zusammengebracht wurden. Die Möglichkeit der mietfreien Nutzung eines ganzen Hauses (daher der Name) mit all seinen Räumen, Fluren, Treppen und Kellern bot Gelegenheit, das Publikum in kleinen Gruppen auf sinnliche Erlebnistouren in die verschiedenen Genres zu schicken. Am Ende gab es noch ein rauschendes Silvesterfest. Danach wurde abgebaut und Koffer gepackt.

 
Haus der Sinne: Weissensee 01
Haus der Sinne: Weissensee 02

Als sich der geplante Abriss des Hauses am Antonplatz immer weiter verschob, ergriff Thomas Henschel, seitdem Hauptverantwortlicher und künstlerischer Leiter, die Initiative. Es wurde wieder ausgepackt und der Spielbetrieb fortgesetzt - stets unter dem Damoklesschwert des drohenden Abrisses. Die Feste der Sinne wurden weitergeführt und es entstand in dieser Zeit auch die erste Fassung der Theaterinszenierung „Die Kunst der Verführung” (bis heute immer wieder in veränderter Form auf dem Spielplan). Die Tangobar als experimenteller Ort für argentinischen Tango etablierte sich zusehends. Im Herbst 1999 endete schließlich endgültig die Nutzungsgenehmigung und damit die zweite Phase vom Haus der Sinne, obwohl der Abriss des Gebäudes dann erst 2003 erfolgten sollte.

Übrig blieben eine LKW-Ladung Mobiliar und engagierte Leute - bereit für Phase drei.

 


Haus der Sinne: Backfabrik 01
Haus der Sinne: Backfabrik 02

Alte Backfabrik, Saarbrücker Straße, 2000

Anfang 2000 entschlossen sich Thomas Henschel, Uwe Berndt und Roland Sardison sowie Achim Müller und Judith Dick (die ehemaligen Gäste wurden zu engagierten Compagniemitgliedern), in den sauren Apfel zu beißen und dem bisher sinnlichen Unternehmen den bitteren Beigeschmack „Kommerz” zuzufügen, in Form einer zu erwirtschaftenden Miete für neue Räume. Sie fanden diese in der alten Backfabrik in der Saarbrücker Straße in Berlin-Prenzlauer Berg, die zu der damaligen Zeit ein Haus für viele alternative Clubs und Künstler war. Auf einer abgetakelten Etage öffnete schließlich dank vieler Helfer im Frühjahr 2000 das Haus der Sinne erneut seine Türen.

Das Konzept war geblieben: neue „Feste der Sinne” (unter anderem auch der erste Ganovenball, wie wir ihn heute noch inszenieren) entstanden; bald gab es auch vermehrt Livekonzerte, die heute einen großen Teil unseres Programms ausmachen. Die Tangobar etablierte sich immer weiter, auch wenn sich durch die Nachbarschaft zum „Casino”-Technoclub mitunter die Technoklänge mit der Tangomusik aus dem Haus der Sinne mischten.

Nach knappen 9 Monaten war es plötzlich vorbei. Die Backfabrik war verkauft, alle mussten raus, so auch das Haus der Sinne - aber eine Etage ist ohnehin kein „Haus” der Sinne.

 


 
Haus der Sinne: Ystader Strasse 01
Haus der Sinne: Ystader Strasse 02

Ystader Straße, seit 2001

Also Phase vier! In der Ystader Straße, ebenfalls in Berlin-Prenzlauer Berg, fanden sich leere Räume im Hinterhof eines Wohnhauses: eine ehemalige Autowerkstatt mit Abhöreinrichtung der Stasi im Nebenraum. Egal, der Raum war zum verlieben, der Keller ein Labyrinth und das Abhörzimmer konnte als Küche bessere Dienste leisten. Die Vermieter waren sympathisch und unterstützten uns bei allen Umbauarbeiten: neue Wände und Fenster, eine Treppe zum Keller und eine Heizungsanlage und schon auf der Baustelle fand die erste Party statt.

Die Eröffnung am 3. Februar 2001 bekam den Titel „Wolle die Wandlung” und wurde als rauschendes Fest der Sinne gefeiert. Noch im selben Monat öffnete die Tangobar ihre Türen, es gab den ersten Maskenball und gleich darauf im März einen Verbrecherball. Die Compagnie des Artistes et Fous konnte nun wieder in Gewölben spuken, im Kerzenschein verführen oder bedrohlich um Spieltische schleichen, kurz, die Gäste in jede beliebige Szene zaubern. Bald konnte auch der Hof genutzt werden und die freundliche Nachbarschaft sieht es bis heute gelassen, wenn dort an lauen Sommerabenden die Feuerschale lodert und aus dem von Thomas und Matthias gebauten Pizzaofen pikante Düfte strömen.

 
 
Haus der Sinne: Ystader Strasse 03

Im Jahr 2002 hatten wir eine Förderfinanzspritze über den Quartiersfond Falkplatz beantragt und überraschenderweise auch bekommen. Davon konnten wir in eine neue Beleuchtungsanlage und nützliche Tontechnik investieren. Das Mobilar haben wir nach und nach aus Spenden zusammengestellt. Das Klavier hatte das Berliner Ensemble übrig, die Scheinwerfer gab der RBB (damals noch SFB) günstig ab, die vielen Kostüme und Requisiten sind ertrödelt oder selbstgemacht.

Seit der Eröffnung in der Ystader Straße ist das Haus der Sinne ein lebendiger Ort für Kunst und Kultur verschiedenster Richtungen. Es gibt Gäste, die uns seit den ersten Tagen in Weißensee begleiten, andere entdecken es für sich ganz neu und bleiben „hängen”. Und auch die Compagnie wandelte sich in den Jahren immer mal wieder und nicht selten ist aus einem Gast ein Künstler oder ein Narr geworden.

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